Cannabidiol, kurz CBD, wird in Deutschland seit Jahren als legales Produkt beworben. Doch während Öle, Cremes oder Kapseln im Regelfall verkehrsfähig sind, gilt für CBD-Blüten eine ganz andere Rechtslage. Auch wenn diese Produkte in anderen EU-Ländern frei erhältlich sind, werden sie in Deutschland vielfach als Betäubungsmittel nach dem BtMG eingestuft, da ein Missbrauch zu Rauschzwecken nicht ausgeschlossen werden kann. Wer CBD-Blüten bestellt, läuft daher Gefahr, sich strafbar zu machen – selbst wenn der THC-Gehalt verschwindend gering ist.
In Schleswig-Holstein – von Kiel über Lübeck und Flensburg bis Neumünster und Itzehoe – kommt es regelmäßig zu Ermittlungsverfahren, weil Zollbehörden Pakete mit CBD-Blüten abfangen. Schon eine kleine Bestellung im Internet kann ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Erwerbs von Betäubungsmitteln nach sich ziehen.
Typische Fallkonstellationen aus der Praxis
In der Praxis werden Strafverfahren oft dadurch ausgelöst, dass CBD-Blüten aus dem Ausland bestellt werden. Besonders häufig handelt es sich um Sendungen aus der Schweiz oder aus Österreich. Beim deutschen Zoll fallen diese Produkte regelmäßig auf, und die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren ein.
Die Rechtsprechung in Schleswig-Holstein zeigt, dass Gerichte dabei sehr genau hinschauen. So entschied das Landgericht Kiel 2020, dass der Erwerb von CBD-Blüten strafbar sein kann, wenn diese in ihrer äußeren Form nicht von klassischem Cannabis unterscheidbar sind und ein Missbrauch nicht ausgeschlossen werden kann. Das Amtsgericht Lübeck stellte 2019 ein Verfahren ein, nachdem nachgewiesen wurde, dass die gelieferten Blüten einen extrem niedrigen THC-Gehalt hatten und nicht zum Konsum geeignet waren. Das Landgericht Flensburg urteilte 2021, dass schon der Besitz kleiner Mengen von CBD-Blüten rechtlich problematisch sein kann, wenn die Produkte als „Rohstoff“ zum Rauchen angeboten werden.
Strafrechtliche und wirtschaftliche Folgen für Beschuldigte
Die Folgen für Betroffene sind erheblich. Strafrechtlich drohen Geldstrafen, in schwereren Fällen auch Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren. Selbst Ersttäter müssen mit einem Eintrag ins Bundeszentralregister rechnen, was berufliche und persönliche Nachteile nach sich ziehen kann.
Das Landgericht Neumünster stellte 2018 klar, dass der Handel oder die Einfuhr größerer Mengen von CBD-Blüten regelmäßig als Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gewertet wird – unabhängig davon, ob die Produkte im Ausland frei erhältlich sind. Neben der Strafe drohen weitere Konsequenzen wie Kosten für die Vernichtung der Produkte, Einziehung von Vermögenswerten oder Probleme mit der Fahrerlaubnisbehörde, da jeder Kontakt mit Betäubungsmitteln Zweifel an der Fahreignung begründen kann.
Vorgehensweise der Ermittlungsbehörden
Die Ermittlungsbehörden in Schleswig-Holstein arbeiten eng mit dem Zoll zusammen. Auffällige Pakete werden geöffnet und Proben analysiert. Stellt das Labor fest, dass es sich um Cannabisblüten handelt, wird automatisch ein Strafverfahren eingeleitet. Für die Verteidigung ist entscheidend, ob der THC-Gehalt tatsächlich über den gesetzlichen Grenzwerten liegt und ob ein Missbrauch zu Rauschzwecken objektiv möglich ist.
Verteidigungsstrategien im Strafverfahren
Eine wirksame Verteidigung setzt an der Frage an, ob die CBD-Blüten tatsächlich unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Viele Verfahren beruhen auf einer pauschalen Einordnung, ohne dass die Produkte im Einzelfall ausreichend geprüft werden. Wenn der THC-Gehalt so niedrig ist, dass ein Missbrauch ausgeschlossen ist, kann ein Freispruch oder eine Einstellung erreicht werden.
Die Gerichte in Schleswig-Holstein haben mehrfach klargestellt, dass eine Verurteilung nur dann möglich ist, wenn ein Konsum mit berauschender Wirkung nicht ausgeschlossen werden kann. Das Amtsgericht Itzehoe stellte 2020 ein Verfahren ein, weil die beschlagnahmten CBD-Blüten nachweislich nicht geeignet waren, einen Rauschzustand hervorzurufen.
Warum Andreas Junge und Dr. Maik Bunzel die beste Wahl sind
Strafverfahren wegen der Bestellung von CBD-Blüten sind für Betroffene oft überraschend, weil sie sich im guten Glauben an der Legalität handeln. Gerade deshalb sind spezialisierte Verteidiger gefragt, die sowohl das Betäubungsmittelrecht als auch die aktuelle Rechtsprechung genau kennen.
Rechtsanwalt Andreas Junge und Rechtsanwalt Dr. Maik Bunzel sind Fachanwälte für Strafrecht mit langjähriger Erfahrung in Betäubungsmittelverfahren. Sie kennen die Ermittlungsstrategien der Staatsanwaltschaften in Schleswig-Holstein sowie die Rechtsprechung der Amts- und Landgerichte in Kiel, Lübeck, Flensburg, Neumünster und Itzehoe.
Ihre Mandanten profitieren von einer Verteidigung, die juristisch präzise, strategisch durchdacht und diskret geführt wird. Ziel ist es, Strafverfahren frühzeitig zur Einstellung zu bringen oder eine Verurteilung zu verhindern und die persönlichen sowie beruflichen Folgen so gering wie möglich zu halten.
Risiken ernst nehmen – Verteidigung sichern
Der Vorwurf, durch die Bestellung von CBD-Blüten gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben, ist kein Bagatelldelikt. Wer in Schleswig-Holstein in ein solches Verfahren gerät, sollte frühzeitig spezialisierte Strafverteidiger einschalten.
Mit Andreas Junge und Dr. Maik Bunzel stehen Beschuldigten zwei erfahrene Fachanwälte für Strafrecht zur Seite, die entschlossen, hochspezialisiert und diskret agieren – und so die bestmögliche Grundlage schaffen, um strafrechtliche Risiken im Zusammenhang mit CBD-Blüten erfolgreich abzuwehren.
Cannabidiol, kurz CBD, wird in Deutschland seit Jahren als legales Produkt beworben. Doch während Öle, Cremes oder Kapseln im Regelfall verkehrsfähig sind, gilt für CBD-Blüten eine ganz andere Rechtslage. Auch wenn diese Produkte in anderen EU-Ländern frei erhältlich sind, werden sie in Deutschland vielfach als Betäubungsmittel nach dem BtMG eingestuft, da ein Missbrauch zu Rauschzwecken nicht ausgeschlossen werden kann. Wer CBD-Blüten bestellt, läuft daher Gefahr, sich strafbar zu machen – selbst wenn der THC-Gehalt verschwindend gering ist.
In Schleswig-Holstein – von Kiel über Lübeck und Flensburg bis Neumünster und Itzehoe – kommt es regelmäßig zu Ermittlungsverfahren, weil Zollbehörden Pakete mit CBD-Blüten abfangen. Schon eine kleine Bestellung im Internet kann ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Erwerbs von Betäubungsmitteln nach sich ziehen.
Typische Fallkonstellationen aus der Praxis
In der Praxis werden Strafverfahren oft dadurch ausgelöst, dass CBD-Blüten aus dem Ausland bestellt werden. Besonders häufig handelt es sich um Sendungen aus der Schweiz oder aus Österreich. Beim deutschen Zoll fallen diese Produkte regelmäßig auf, und die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren ein.
Die Rechtsprechung in Schleswig-Holstein zeigt, dass Gerichte dabei sehr genau hinschauen. So entschied das Landgericht Kiel 2020, dass der Erwerb von CBD-Blüten strafbar sein kann, wenn diese in ihrer äußeren Form nicht von klassischem Cannabis unterscheidbar sind und ein Missbrauch nicht ausgeschlossen werden kann. Das Amtsgericht Lübeck stellte 2019 ein Verfahren ein, nachdem nachgewiesen wurde, dass die gelieferten Blüten einen extrem niedrigen THC-Gehalt hatten und nicht zum Konsum geeignet waren. Das Landgericht Flensburg urteilte 2021, dass schon der Besitz kleiner Mengen von CBD-Blüten rechtlich problematisch sein kann, wenn die Produkte als „Rohstoff“ zum Rauchen angeboten werden.
Strafrechtliche und wirtschaftliche Folgen für Beschuldigte
Die Folgen für Betroffene sind erheblich. Strafrechtlich drohen Geldstrafen, in schwereren Fällen auch Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren. Selbst Ersttäter müssen mit einem Eintrag ins Bundeszentralregister rechnen, was berufliche und persönliche Nachteile nach sich ziehen kann.
Das Landgericht Neumünster stellte 2018 klar, dass der Handel oder die Einfuhr größerer Mengen von CBD-Blüten regelmäßig als Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gewertet wird – unabhängig davon, ob die Produkte im Ausland frei erhältlich sind. Neben der Strafe drohen weitere Konsequenzen wie Kosten für die Vernichtung der Produkte, Einziehung von Vermögenswerten oder Probleme mit der Fahrerlaubnisbehörde, da jeder Kontakt mit Betäubungsmitteln Zweifel an der Fahreignung begründen kann.
Vorgehensweise der Ermittlungsbehörden
Die Ermittlungsbehörden in Schleswig-Holstein arbeiten eng mit dem Zoll zusammen. Auffällige Pakete werden geöffnet und Proben analysiert. Stellt das Labor fest, dass es sich um Cannabisblüten handelt, wird automatisch ein Strafverfahren eingeleitet. Für die Verteidigung ist entscheidend, ob der THC-Gehalt tatsächlich über den gesetzlichen Grenzwerten liegt und ob ein Missbrauch zu Rauschzwecken objektiv möglich ist.
Verteidigungsstrategien im Strafverfahren
Eine wirksame Verteidigung setzt an der Frage an, ob die CBD-Blüten tatsächlich unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Viele Verfahren beruhen auf einer pauschalen Einordnung, ohne dass die Produkte im Einzelfall ausreichend geprüft werden. Wenn der THC-Gehalt so niedrig ist, dass ein Missbrauch ausgeschlossen ist, kann ein Freispruch oder eine Einstellung erreicht werden.
Die Gerichte in Schleswig-Holstein haben mehrfach klargestellt, dass eine Verurteilung nur dann möglich ist, wenn ein Konsum mit berauschender Wirkung nicht ausgeschlossen werden kann. Das Amtsgericht Itzehoe stellte 2020 ein Verfahren ein, weil die beschlagnahmten CBD-Blüten nachweislich nicht geeignet waren, einen Rauschzustand hervorzurufen.
Warum Andreas Junge und Dr. Maik Bunzel die beste Wahl sind
Strafverfahren wegen der Bestellung von CBD-Blüten sind für Betroffene oft überraschend, weil sie sich im guten Glauben an der Legalität handeln. Gerade deshalb sind spezialisierte Verteidiger gefragt, die sowohl das Betäubungsmittelrecht als auch die aktuelle Rechtsprechung genau kennen.
Rechtsanwalt Andreas Junge und Rechtsanwalt Dr. Maik Bunzel sind Fachanwälte für Strafrecht mit langjähriger Erfahrung in Betäubungsmittelverfahren. Sie kennen die Ermittlungsstrategien der Staatsanwaltschaften in Schleswig-Holstein sowie die Rechtsprechung der Amts- und Landgerichte in Kiel, Lübeck, Flensburg, Neumünster und Itzehoe.
Ihre Mandanten profitieren von einer Verteidigung, die juristisch präzise, strategisch durchdacht und diskret geführt wird. Ziel ist es, Strafverfahren frühzeitig zur Einstellung zu bringen oder eine Verurteilung zu verhindern und die persönlichen sowie beruflichen Folgen so gering wie möglich zu halten.
Risiken ernst nehmen – Verteidigung sichern
Der Vorwurf, durch die Bestellung von CBD-Blüten gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben, ist kein Bagatelldelikt. Wer in Schleswig-Holstein in ein solches Verfahren gerät, sollte frühzeitig spezialisierte Strafverteidiger einschalten.
Mit Andreas Junge und Dr. Maik Bunzel stehen Beschuldigten zwei erfahrene Fachanwälte für Strafrecht zur Seite, die entschlossen, hochspezialisiert und diskret agieren – und so die bestmögliche Grundlage schaffen, um strafrechtliche Risiken im Zusammenhang mit CBD-Blüten erfolgreich abzuwehren.